Kyusho Jitsu

 

Das Kyusho Jitsu (Kunst der Vitalpunkte) bezeichnet das Wissen um die vitalen Punkte des menschlichen Körpers und ihre Benutzung in den Kampfkünsten.

Es ist eine auf den Erkenntnissen und Prinzipien der Akupunktur und der Verbindung zur westlichen Neurologie basierende Methode der Arbeit mit den Vitalpunkten in den Kampfkünsten.

Im Kyusho Jitsu werden durch die Manipulation der Punkte die energetischen und neurologischen Vorgänge des menschlichen Körpers in einer Form beeinflusst, dass eine Beeinträchtigung des Körpers hervorgerufen wird. Diese kann in Form von Schmerz, Gleichgewichtsstörungen, Kraftverlust bis hin zum Verlust des Bewusstseins auftreten.

Dieses erworbene Wissen kann auch, wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin), auch zur Linderung verschiedener Beschwerden genutzt werden.

In allen Kampfkünsten war das Wissen um die vitalen Punkte meist vorhanden.

Z.B., waren sie unter den Namen Dim Mak oder Dianxue (chinesische Stile) und Kupso Sul oder Hyol Do Bop (koreanische Stile) sowie Marma-Adi (Indien) bekannt.

Mit der Versportlichung der Kampfkünste ist dieses Wissen jedoch größtenteils verloren gegangen. Einzelne Druckpunkte sind meist noch bekannt, die Anwendung in ihrer Gesamtheit wird indes nicht mehr unterrichtet.

Aufgrund der hohen Anpassungsfähigkeit und breiten Anwendbarkeit des Kyusho ist eine Integration in praktisch jeder bekannten Kampfkunst möglich.

Seit 2008 trainieren Mitglieder der Greenhornets das Kyusho Jitsu. Ein seperater Untericht findet zur Zeit nicht statt. Das ändert sich, sobald Hallenzeiten zur Verfügung stehen.